Bestattungsarten

Erd-, Feuer-, See-, Anonymbestattung

Jedes Volk und jede Zeitepoche hat seine eigene Bestattungskultur, wobei die Bestattungsarten im wesentlichen immer gleich geblieben sind. Der Leichnam wird der Erde, dem Wasser, dem Feuer oder auch der Luft übergeben. Das Beisetzungsritual, die Grabbeigaben und das Grab selbst spiegeln die Kulturen der Völker wieder. Sie zeigen das religiöse Leben und die Beziehung der Lebenden zu ihren Toten. Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet. So ein alter Spruch.

Wie wird man dereinst unsere heutige Bestattungskultur bewerten? (Zunahme der Anonymbestattungen - Abschied ohne kirchlichen Beistand)

Die Erdbestattung

Wir unterscheiden heute zwischen der Erdbestattung eines Sarges in einem Einzelreihengrab oder in einem Familiengrab.
Einzelreihengräber sind einstellige Grabstellen, deren Pachtrechte nach Ablauf der Ruhezeit (meist 25 Jahre) wieder an die Friedhofsverwaltung zurück gegeben werden müssen. Familiengräber werden als Mehrstellengräber (Bestattungen nebeneinander und/oder als Tiefgrab (zwei Särge übereinander)) angelegt. Eine Nutzungsverlängerung d.h. Nachpachtung für weitere Bestattungen ist möglich. Bei erneuten Bestattungen müssen für eine vorgegebene Zeit Pachtgebühren bezahlt werden. Grund: Es ist zu gewährleisten, dass bei einer Bestattung das Grab für die Dauer der Ruhefrist (meist 25 Jahre) uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Die Feuerbestattung

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam immer in einem Sarg verbrannt. Die Überreste (Asche der Gebeine) werden dann in einem dafür bestimmten Grab beigesetzt. Auch bei Urnengräbern gibt es Einzelgräber und Mehrstellengräber. Einige Menschen wünschen die Beisetzung ihrer Urne in einem bestimmten Meer (Seebestattung), innerhalb einer grünen Wiese (Anonymbestattung ), oder auch die Ausstreuung ihrer Asche in bestimmten Regionen unserer Erde, aus einem Flugzeug über New York, in der Steppe Afrikas, im Weltall...  Wie auch immer: Bleiben soll der letzte Weg in Würde, Ruhestätten als Orte der Besinnung, Friedhöfe als " Pol der Ruhe " inmitten unserer hektischen Großstadt...

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